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Mindestlohn

Genau sechs Monate nach Einführung des Mindestlohns will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Dokumentationspflichten für Arbeitgeber lockern. Danach soll die Pflicht zur Aufzeichnung der Arbeitszeiten entfallen wenn der regelmäßige monatliche Entgelt 2000 Euro brutto übersteigt und die letzten zwölf Monate auch bezahlt wurde.

Die Union begrüßte die Ankündigungen. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte: "Gerade für den Mittelstand sind die Lockerungen bei Aufzeichnungspflichten eine spürbare Entlastung von unnötiger Bürokratie."

Damit reagiert Nahles auf den massiven Druck vom Koalitionspartner CDU und der Wirtschaft. Für Saisonbeschäftigte und Minijobber im gewerblichen Bereich bleibe die Aufzeichnungspflicht jedoch bis zur Einkommensschwelle von 2958 Euro unverändert bestehen.

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