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Mindestlohn

Als Folge des Mindestlohns verlieren die neuen Bundesländer als Standort für Callcenter an Attraktivität. Das sagte der Präsident des Callcenter-Verbandes Deutschland, Manfred Stockmann gegenüber SPIEGEL- Online.

Die Einführung des flächendeckendem Mindestlohns hat offenbar zur Folge, dass Unternehmen ihre Callcenter wieder verstärkt in den alten Bundesländern ansiedeln. "In die Ost-Standorte wird kaum noch investiert", sagte der Präsident des Callcenter-Verbandes Deutschland, Manfred Stockmann gegenüber SPIEGEL-Online. Früher seien Standorte in den neuen Bundesländern wegen Investitionsanreizen und eines geringeren Lohnniveaus für Callcenter attraktiv gewesen. Nun setzten die Firmen verstärkt auf Standorte in der Nähe ihrer Unternehmenszentralen, so Stockmann. Derzeit entstünden neue Callcenter beispielsweise in Duisburg, Braunschweig, Dortmund und Aachen.

Insgesamt arbeiten nach Verbandsangaben rund 520.000 Menschen in einem der knapp 7000 Callcenter in Deutschland.

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